Private Zahnzusatzversicherungen: so helfen Sie Ihren Patienten mit minimalem Aufwand

Private Zahnzusatzversicherungen: so helfen Sie Ihren Patienten mit minimalem Aufwand

Gesetzlich Versicherte haben es schwer, eine passende Zahnzusatzversicherung zu finden. Inzwischen gibt es rund 200 verschiedene Zahntarife am Markt. Die Bandbreite reicht von „100% für Regelversorgung“, „Verdopplung Festzuschuss“ bis zu „100% Erstattung für privatärztlich verrechnete Kosten“. Viele Patienten hoffen in ihrer Ratlosigkeit auf die Hilfe der Zahnarztpraxis. Doch so vorteilhaft privat Zusatzversicherte für Ihre Praxis auch sind – Sie selbst sollten sich nicht durch Versicherungsbedingungen quälen. Dazu gibt es Fachleute, die sich speziell auf Zahnzusatzversicherungen spezialisiert haben und  unabhängig von Krankenkassen und Versicherern die beste Absicherung finden. Sie kennen nicht nur die Zahntarife, sondern auch die Annahmerichtlinien der Versicherer.

 

 

Zahnzustand entscheidend

Neben den Versicherungsbedingungen, die genau regeln, was wie versichert ist, sind auch die Annahmerichtlinien der Versicherer sehr wichtig. Was der eine Versicherer nur mit Zuschlag oder sonstigen Einschränkungen versichert, nimmt ein anderer ohne Wenn und Aber an. Zum Beispiel gilt das für fehlende Zähne, die noch nicht durch Brücken, Prothesen oder Implantate ersetzt sind. Während die DKV bereits für einen fehlenden Zahn mindestens 4 Euro Zuschlag verlangt, die AXA die Zahnstaffel (= Erstattungsbegrenzung in den ersten Jahren) von vier auf acht Jahre verlängert, nimmt die Bayerische diesen Zahnzustand uneingeschränkt und ohne Erschwernisse an (Stand März 2017).

Viele Versicherer fragen in ihren Anträgen inzwischen auch, ob eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis, Gingivitis) diagnostiziert wurde. Muss Ihr Patient diese Frage mit „Ja“ beantworten, wird der Antrag ohne weitere Prüfung abgelehnt. Doch es gibt auch noch Top-Dental-Tarife, in deren Anträgen gar nicht nach dem Zahnstatus gefragt wird oder bei denen nur die Anzahl fehlender Zähne und laufende Behandlungen angegeben werden müssen. PA-Patienten können also durchaus eine umfassende Absicherung bekommen – man muss nur gezielt danach suchen.

 

 

Ihre Hilfestellung: Zahnstatus und Risikoabschätzung

Sie können Ihren Patienten mit minimalem Aufwand helfen, rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung zu finden, die optimal zum Zahnzustand und dem voraussichtlichen Kostenrisiko passt:

  1. Aufgrund Ihrer Fachkenntnisse und Erfahrung können Sie einschätzen, welche Risiken die Patienten haben. Hat der Patient schon etliche große Füllungen, dann wird er eines Tages Inlays oder Teilkronen brauchen. Sprechen Sie das an, bevor der Behandlungsbedarf gegeben ist. So hat der Patient die Chance, sich frühzeitig zu versichern. Aufgrund der Begrenzung der Erstattung in den ersten Jahren hat der Patient erst nach drei bis fünf Jahren – je nach Tarif –  unbegrenzten Versicherungsschutz
  2. Geben Sie Ihrem Patienten Informationen zu seinem Zahnstatus mit.

Alles Weitere überlassen Sie am besten den Spezialisten.

 

 

Übrigens: in Kürze erscheint eine Broschüre „Private Zahnzusatzversicherungen“, die Ihnen einen komprimierten Überblick darüber gibt, was moderne Zahnzusatzversicherungen leisten und welchen Nutzen sie für Praxen und  Patienten bieten. Und für Ihre Patienten sind in einem Faltblatt 10 Tipps  für eine gute Zahnzusatzversicherung zusammengestellt. Die Autorin, Gabriele Bengel, hat aufgrund ihrer langjährigen Führungsfunktion bei einer privaten Krankenversicherung und als ehemaliges Verwaltungsratsmitglied bei einer gesetzlichen Kasse detaillierte Kenntnisse über das Gesundheitssystem. Sie ist anerkannte Spezialistin auf dem Gebiet der Zahnzusatzversicherungen.